News

Glasfassade mit Spiegelung

Steigende Preise, hohe Nachfrage. Der Immobilienmarkt befindet sich in einem starken Ungleichgewicht. Wie soll es weitergehen?

Die Probleme sind einfach, doch ebenso drastisch. In den meisten Städten steigt die Nachfrage ins Unermessliche, die Kommunen kommen jedoch mit dem Bauen nicht hinterher, sodass die Mietpreise für Wohnungen und Einfamilienhäuser ebenfalls stark steigen.

Portemonnaie mit Geld

Die Mietpreise in den Städten Deutschlands steigen zwar rasant an, in Relation zu anderen Ländern liegt Deutschland damit allerdings noch weit unter dem europäischen Mietspiegel.

Eine neue Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hat jetzt belegt, dass Wohnen in Deutschland, trotz des hohen Anstiegs in den letzten Jahren, immer noch kostengünstiger sei als in vielen anderen Ländern Europas.

Menschen auf der Straße, durch die ein Bruch geht

Die Wohnsituation in Deutschland ist schwierig, dies spiegelt sich in der Gesellschaft wieder.

Es ist kein Geheimnis, dass momentan die Wohnungssuche in den Großstädten jeden Bürger vor einige Probleme stellt. Hohe Nachfrage und ein geringes Angebot sorgen für enorm steigende Mietpreise. Unbezahlbare Wohnungen führen zu einem Auseinanderdriften der Gesellschaft, sagen Forscher.

Rauchender Knallkörper

Der Traum von einem eigenen Grundstück wird immer unrealistischer. In den meisten Städten steigen die Grundstückskosten und viele Investoren nutzen diese Gelegenheit, angestachelt durch niedrige Zinsen, die Grundstückspreise in die Höhe zu schießen.

Für die Städte und Kommunen ein Vorteil. Immobilien werden zu Höchstpreisen verkauft werden und die Gemeinde profitiert.

Immobilienblase mit Skyline

Experten warnen vor einer neuen Immobilienblase: Zehn Jahre nach dem Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase haben Experten gegenüber Notenbanken und Anlegern eine Warnung ausgesprochen.

Im Jahr 2008 platzte in den USA die Immobilienblase. Daraus folgte eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Ausmaß mit der Großen Depression vergleichbar war.

Immobilie mit Schild Enteignung

Die Diskussionen über mögliche Enteignungen in Berlin nehmen kein Ende. In der Realität sieht es dabei doch offensichtlich anders aus. Immobilieninvestitionen sind und bleiben attraktiv und die meisten Deutschen lehnen aus Prinzip Enteignungen ab. 

Prominente, Politiker und Immobilienfachleute geben sich derzeit bei Talkrunden und Diskussionen die Klinke in die Hand.

Grüne Wiese Baugrundstück

Das Finanzministerium schätzt, dass etwa 20.000 Wohnungen auf bundeseigenen Flächen entstehen könnten. Dies geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Diese liegt der deutschen Presseagentur vor. Es geht dabei insbesondere um mehr als 1.000 Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Köln bei Nacht

Vom 13. bis 15. Juni 2019 hat in Köln der Deutsche Mietertag stattgefunden. Am 14. Juni war die Bundeskanzlerin als Gastrednerin vor Ort. In ihrer Rede sprach sie sich vor zahlreichen Besuchern für rechtliche Auflagen gegen Mietwucher aus und gab an, die so genannte Mietpreisbremse überprüfen zu wollen. Sie sprach von Maßnahmen gegen Mietpreisexplosionen und Instrumentarien des Ordnungsrechtes.

moderne Appartementhäuser

Der Bundespräsident ist der Meinung, dass mehr private Investoren gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssten. Das sagte er vor Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus ganz Deutschland auf der 40. ordentlichen Hauptversammlung "Deutscher Städtetag" vom 04. bis 06. Juni 2019 in den Westfalenhallen Dortmund.

Baustelle mit Krähnen

Der enorme Bedarf an bezahlbarem Wohnraum kann durch den Bauboom immer noch nicht gedeckt werden. Verbände der Immobilienbranche kritisieren, dass es insbesondere in den Städten immer noch an den nötigen Flächen mangelt.

Die Wohnungsnot in vielen deutschen Städten kann immer noch nicht eingedämmt werden. Es werden derzeit zahlreiche Wohnungen errichtet, die Anzahl reicht aber immer noch nicht aus um den Bedarf vollständig zu decken.

Helme von Bauarbeitern

Das Bundesinnenministerium hat in den vergangenen Tagen endlich gehandelt und hat das Gutachten zu den aktuellen Baukosten vorgestellt. Auf der Fachtagung des Innenministeriums unter dem Namen "Neue Perspektiven für den Wohnungsbau" mit rund 200 Experten der Baubranche wurde die Ausarbeitung präsentiert.

rote Ampel vor Häusern

Bundesjustizministerin Katharina Barley (SPD) will die Mietpreisbremse wieder verschärfen.

Vermieter sollen in Zukunft bei jedem Verstoß gegen die Mietpreisbremse die zu viel erhaltene Miete jetzt auch rückwirkend an die Mieter zurückzahlen müssen.

Diese Regelung ist neu. Bisher hatten Vermieter bei Verstößen keine rückwirkende Zahlungspflicht an die Mieter. Eine Rückzahlung durch den Vermieter erfolgte bislang erst ab dem Eingang der Rüge des Mieters.