Daumen hoch

Auch langfristig steigende Preise auf dem Immobiliensektor.

Eine auf die Zukunft des Immobilienmarktes ausgerichtete Untersuchung der Universität zu Freiburg im Auftrag der Schwäbisch Hall-Stiftung ergab, dass die Immobilienpreise bis zum Jahr 2030 kräftig und darüber hinaus bis ins Jahr 2060 weiter ansteigen werden. 

Die Gründe werden nicht nur in der eigentlichen Wertsteigerung von Immobilienbesitz sondern auch in demografischen und soziologischen Aspekten gesehen. 

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Nachfrage nach Wohnraum, welche die Preissteigerung begründet, aufgrund verschiedener Fakten weiter ansteigen wird. 

Die Aufgabe oft zu großer Immobilien im Alter oder gar nach dem Tod des Partners ist rückläufig, wodurch das Angebot reduziert wird. 

Die Anzahl von „Single“-Haushalten steigt schon seit einigen Jahren stetig und wird weiter anwachsen. 

Darüber hinaus steigt die Wohnraumnachfrage schon allein durch den Wunsch nach mehr Wohnfläche pro Person. Sind es derzeit noch 45 qm pro Person, werden bereits im Jahr 2030 mindestens 49 qm nachgefragt - und dies trotz des mit einberechneten Rückgangs der Einwohner Deutschland von heute 83 Millionen auf 76 Millionen im Jahre 2060. 

Die Nachfrage nach Wohnraum wird sich aus diesen Gründen um mehr als 14 Prozent allein bis 2030 und nochmals um 10 Prozent bis zum Jahr 2060 steigern. 

Die Untersuchung ergab – wie es erwartet werden konnte – die größte Nachfrage in den Ballungszentren, wo schon heute das Angebot neuen Wohnraums begrenzt ist. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum in den Metropolregionen wird auch bis zum Jahr 2060 nicht nachgeben.