zerbrochenes Hotelschild

Auch an der Immobilienbranche geht die Krise nicht spurlos vorbei.

Bislang blieb der große Einbruch auf der Nachfrageseite aus. Doch bleibt das auch so?

Diese Frage lenkt den Fokus vor allem auf gewerblich genutzte Immobilien. Sowohl der Einzelhandel als auch der Hotelmarkt leiden stark unter der Krise. Zusätzlich weichen viele Unternehmen derzeit auf Home-Office Lösungen aus. Eine nachhaltige Entwicklung in diesem Bereich könnte enormen Einfluss auf die beliebteste Assetklasse der Investoren haben.

Wohnimmobilien dahingegen scheinen krisenbeständig. Noch ist allerdings nicht abzusehen, inwiefern die Krise nachhaltig Einfluss auf die Gesamtwirtschaft nimmt. Mit ansteigender Arbeitslosigkeit sinkt auch die Investitionsbereitschaft potenzieller Käufer. Wenn die Anzahl der Käufer sinkt, wirkt sich das auf die Preise aus. Angebot und Nachfrage.

Wohnraum bleibt ein knappes Gut - insbesondere in Ballungszentren. Ein Einbruch der Preise ist daher nicht zu erwarten.

Die Krise birgt auch neue Chancen. Banken werden in Zukunft die Qualität sowohl einer Investition als auch eines Käufers genauer prüfen. Das könnte dazu führen, dass Spekulanten zurückgedrängt werden.

Die Folge ist eine gesunde Kauf- und Mietpreisregulierung. Es bleibt die Hoffnung auf einen fairen Wettbewerb.